Alle wollen die Welt verändern, aber keiner sich selbst.

Leo Tolstoi

Im 7Mind Impuls der zehnten Woche geht es darum, sich bei Vorhaben allein oder auch gemeinsam mit KollegInnen in Meetings einen Moment / eine Minute der Stille (bei geschlossenen Augen) zu gönnen, um anzukommen.
Auch ein tiefer Seufzer und bewusste Atmung sollen helfen, um den rauchenden Kopf zu beruhigen.

Sich mit Ruhe etwas Neuem widmen

Mir ist die Umsetzung dieses Impulses sehr schwer gefallen. Aktuell habe ich zwar keine festen Strukturen oder Arbeitsbezüge. Aber im Tagesverlauf gibt es immer wieder „Neuanfänge und Themenwechsel“. Meine Aufgaben verteile ich über den Tag und meist kommt es nicht auf eine bestimmte zeitliche Abfolge an. 

Geprägt von den Leitsätzen „Man geht nicht ohne“ und „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, agiere ich in einem nicht abreißen wollenden Strom von Handlungen, bis alle Aufgaben erledigt sind bzw. alles wieder an Ort und Stelle liegt. Hierbei erlebe ich mich nicht unruhig und aufgeregt. Ich gönne mir jedoch selten Pausen oder nehme mir Zeit, um in der neuen Situation anzukommen.

Macht Prägung vergesslich?

Erschreckt hat mich in dieser Woche, wie oft ich den Impuls vergessen habe. Auch wenn ich es mir im Verlaufe der Woche habe gut gehen lassen, kleinere Pausen im Sinne von Einstimmung und Ankommen habe ich mir nicht gegönnt. Wahrscheinlich hätten sie mir gut getan. 

Sich selbst zu verändern ist anstrengend

Ja, da hatte der gute alte Tolstoi recht. Sich selbst zu verändern ist nicht so einfach. Dabei ist es der Weg, die Welt zu verändern.

Gespannt blicke ich nun in die kommende Zeit, ob der Impuls noch in mir nachwirkt.

Saradevi, 09.03.202

PS: Wie ist es bei dir? Nimmst du dir bewusste Momente oder Minuten der Einstimmung im Alltag?

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