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Allen Wegbegleitern fern und nah wünschen wir in dieser besonderen Zeit ein gesegnetes Osterfest, voller Hoffnung, Zuversicht und Gesundheit.

Die erste Woche unserer selbst auferlegten Quarantäne verging wie im Fluge. Wir werden sehr gut durch Saradevis Freundin mit allem Notwendigen versorgt. Wir fühlen uns in unserer kleinen Dachgeschoßwohnung wohl und sind frei von gravierenden Erkältungsanzeichen. In den ersten Tagen nach unserer Ankunft in Dinslaken haben wir viel geschlafen und sind dabei, einen neuen Rhythmus einzuüben.

Wir genießen die Sonnentage. In unserer hellen Wohnung stehen fast ganztags die Fenster offen und der Blick schweift desöfteren über die Dächer der Innenstadt.

Gern wären wir auf Texel. Vernünftigerweise bleiben wir aber vorerst im Ruhrgebiet und warten die weitere Entwicklung ab. Wegen der Corona-Pandemie gibt es in Deutschland und vielen anderen Ländern Mobilitätsbeschränkungen, die dazu beitragen sollen, die gesundheitlichen Folgen besser verkraften zu können. Schulen, viele Geschäfte und Betriebe, das öffentliche Leben stehen still. Wann erste, schrittweise Lockerungen einsetzen, will die Regierung am Mittwoch beschließen.

Wir nutzen die Zeit und sortieren die Erlebnisse der letzten Monate. Saradevi sitzt schon an einem ersten Fotobuch. Ich gammel und schmöker mehr oder weniger vor mich hin und genieße Fernschach mit meinem Freund Heinz. Bisweilen nehme ich auch die Kamera in die Hand. Yoga- und Achtsamkeitsübungen garnieren unsere Tage, abends wird oft gekniffelt, manchmal auch länger das TV laufen gelassen. Ach ja, und die neue Art in Deutschland zu kommunizieren ist wohl facetimen. Das machen wir natürlich mit unseren Lieben auch ausgiebig – was uns aber schon seit unserer Zeit in Amerika zur Gewohnheit geworden ist.

Bleibt zuversichtlich und gesund, wo immer ihr seid und Anteil an unserem Leben nehmt.

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