… und ruhen uns vom Nichtstun aus! Dieser Satz ist mir seit einer Osterfreizeit auf Terschelling haften geblieben. Die großen Kids erwiesen sich damals als Meister in dieser Art des Müßiggangs. Und nun, viele Jahre später, mache ich es (fast) ebenso. Wir machen Urlaub auf der Seiser Alm in Südtirol und erholen uns … Wir waren übrigens ein paar Tage früher von Texel ins Ruhrgebiet gefahren. Doris war unglücklich gestürzt und hatte sich einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen. Da wollten wir ihr doch nahe sein! Nach der OP fand sich nach intensiver Suche auch gleich im Anschluss eine Rehaklinik. Alles wird gut … Auf unserem Weg in den Süden machten wir in Rothenburg o.d.T. und in Augsburg Station. Bei herrlichem Sommerwetter streiften wir durch die beiden Orte, die wir bislang noch nicht kannten. Auf der Fahrt von Rothenburg nach Augsburg erlebten wir übrigens einige Schrecksekunden, als sich unser Warnschild am Fahrradträger plötzlich selbständig machte und über die Autobahn flog. Zum Glück ist nichts passiert! Der Besuch beim Wohnmobilbauer fand in diesen Coronazeiten mit Mund-Nase-Schutz statt. Wir wurden erwartet und ohne Zeitdruck konnten wir uns einen genaueren Eindruck vom Oman machen. Kurz oder lang? Dazwischen liegen 25 Tsd. Euro … und eine Wartezeit von 24 Monaten! Ob wir uns für dieses Wohnmobil entscheiden? Saradevi liebt den Kurzen. Und wer weiß: vielleicht fahren wir eines Tages mit dem Oman nach Oman?! Die paar Tage bei Heinz und Rita waren mal wieder prima und die Zeit verging wie im Nu. Es gab einiges, auch zu unseren Kindern, auszutauschen und eines Abends auch eine Doppelkopfrunde. Wandernd genossen wir die sommerliche Umgebung und ließen es uns während eines Tagesausflugs nach Burghausen gutgehen. Die längste Burg der Welt, der Bummel durch die Altstadt und der Spaziergang entlang der Salzach auf österreichischer und deutscher Seite bleiben uns in angenehmer Erinnerung. Nun sind wir seit ein paar Tagen auf einem Campingplatz am Fuße der Seiser Alm. Bislang hatten wir herrliches Wanderwetter und tatsächlich nach unserer zehnstündigen Wanderung (rund um den Schlern) heftigen Muskelkater! Berge haben ihre eigenen Gesetze und es stimmt: weniger ist mehr. Heute Nacht regnete es heftig und am Morgen sieht es so aus, als erwarte uns heute ein chilliger Tag …
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