Der höchste Genuss besteht in der Zufriedenheit mit sich selbst. 

Jean-Jacques Rousseau

Der 7Mind Impuls der elften Woche geht der Frage nach, womit wir uns selbst belohnen und wie nachhaltig das so erlangte Glücksgefühl ist. Es wird darauf hingewiesen, dass Neurobiologen herausgefunden haben, dass auch Meditation glücklich macht. Somit stellt die Meditation eine gute Ergänzung zu bewährten eigenen Methoden da.
Als Praxistipp wird vorgeschlagen, den 7Mind-Kurs „Glück“ zu absolvieren, um die kleinen Glücksmomente im Alltag, aber auch das Glück in sich selbst, zu finden.

Dem eigenen Glück auf der Spur

Da der Kurs nur mit Abo zu besuchen ist, habe ich mich „allein“ auf den Weg gemacht. An jedem Abend in der Woche habe ich mein persönliches Glück bilanziert.

Das Ergebnis ist erstaunlich in dieser verrückten Zeit voller Beschränkungen, schlechten Nachrichten und der Gefahr, sich mit Covid 19 anzustecken:
Es gab täglich etliche Glücksmomente, Situationen, in denen ich mich glücklich gefühlt habe – wenn ich ohne Wecker ausschlafen konnte, die erste morgendliche Umarmung von/mit Manfred, der Duft des ersten Kaffees am Tag, wenn die Sonne zwischendurch herausgekommen ist, der Kontakt mit mir lieben Menschen, ein besonders leckeres Essen …

Und zwischendurch habe ich mich immer mal wieder glücklich gefühlt, als mir bewusst wurde, in welchem unglaublichen Luxus ich eigentlich lebe und dass ich mein Leben trotz Corona doch recht selbstbestimmt führen kann.

In diesen Momenten habe ich mich leicht und frei gefühlt, präsent bei dem, was gerade ist. Für mich ist es pures Glück, in einem Moment „jetzt . einfach . sein“ zu können.

Ansonsten belohne ich mich wie eh und je gern täglich mit Ausschlafen und Kaffeetrinken, einem neuen Buch oder ähnlichem. Und ja, die Glücksmomente verpuffen – aber das ist ja auch nichts Neues…

Meditation und Glück…

Auf die Frage, ob Meditation glücklich macht, würde ich mit einem Ja und einem Jein antworten. 

An manchen Tagen, so auch in dieser Woche, werde ich mir während der Meditation meiner ganzen Gedankenketten bewusst und der Tatsache, dass mein Geist unruhiger ist als es mir lieb ist. Damit hat die Meditation ja ein Ziel schon erreicht. Mitbekommen habe ich, dass ich während der Meditation immer mal wieder mit dem Umbau des Amigos sowie die damit verbundenen Bestellungen beschäftigt war. Glücklich machte mich das in dem Moment nicht. Soweit zum Jein.

Das „Ja!“ auf die Frage fußt auf meinen Erfahrungen der letzten Jahre. Seitdem ich regelmäßig meditiere und mich in Achtsamkeit übe, hat sich mein Blick auf die Welt deutlich verändert. Ich fühle mich verbundener, erfreue mich an vielen Kleinigkeiten und bin dankbarer. 

Das alles hat mich auch zu einem glücklicheren Menschen gemacht. Von daher stimmt die Aussage, dass das Glück in uns selbst zu finden ist. In wem auch sonst? Es lohnt sich also, es zu suchen ;))

Saradevi, 17.03.2021

PS: Wie sieht es bei dir aus? Womit belohnst du dich? Was heißt es, glücklich zu sein und wie findest du dein Glück?

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