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Seit Samstag haben wir die freiwillige Sicherungsverwahrung beendet. Diese zwei Wochen  vergingen wie im Fluge. Die Zeitumstellung und der Rhythmuswechsel konnten so gemütlich erfolgen. Nach sieben Monaten im Wohnmobil und diversen Unterkünften auf Kuba und in Costa Rica erlebte ich unsere kleine Dachgeschosswohnung in der Innenstadt als heimlichen Palast. 

Ich brauchte einige Tage, um mich in unserer Wohnung wieder zurecht zu finden. Unbekannte Erschöpfungsempfindungen irritierten mich, Hüsteln und Halskratzen ließen in diesen Coronazeiten unangenehme Gedanken sprießen. Tagsüber fühlte ich mich fit, gegen Abend dann oft matt. Obwohl Saradevi besorgt ihre Hand auf meine Strin legte, konnte das Fieberthermometer nichts Auffälliges feststellen. Nun, ich werde mich weiterhin sozial isolieren und alle Sicherheitshinweise so gut es geht beachten und die Situation weiter aufmerksam beobachten …

Ihr glaubt gar nicht, wie schnell die Zeit für mich auch ohne Arbeit vergeht! Neben den regelmäßigen Achtsamkeitsübungen pflegen wir seit Wochenbeginn auch wieder nach langer Zeit unser Ausdauertraining an der frischen Luft. Haushaltsarbeiten, Mahlzeiten und Social Media nehmen einige Zeit in Anspruch. Der Abend beginnt mit Nachrichtensendungen, bietet dann bisweilen noch einen Film aus der Mediathek oder klingt mit ein paar Spielchen aus.

Wir werden unseren Blog renovieren und die letzten Monate in einigen Bildbänden verewigen. Meine laufende Beratungsarbeit werde ich fortsetzen. Um neue Aufträge bemühe ich mich nicht. Gemeinsam mit Saradevi werde ich in den Tag hinein leben und sehen, was die Zeit für uns bereit hält.

In der nächsten Woche werden wir unseren Amigo aus Hamburg abholen. Wann dann ein Aufenthalt auf Texel folgt, wird von der weiteren Pandemieentwicklung und den politischen Entscheidungen in Deutschland und den Niederlanden abhängen …

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