Dem ruhigen Geist ist alles möglich.

Meister Eckhart

Im 7Mind Impuls der achten Kalenderwoche wird angeregt, einfach mal tief durchzuatmen. Gemeint ist, bewusst zu atmen und den Atem in dieser Zeit zu beobachten.

Es wird vorgeschlagen, den Atem bewusst in den Bauch zu schicken und die Hände währenddessen auf den Bauch zu legen, um dem Atem ganz bewusst nachzuspüren. So könne man in kurzer Zeit Ruhe und Balance finden.

Der Atem als Anker

Mit dieser „Übung“ bin ich seit ein paar Jahren vertraut und es ist schön, sie noch einmal eine Woche lang im Focus zu haben. So habe ich die Übung an einigen Tagen in dieser Woche morgens nach dem Wachwerden und abends vor dem Einschlafen jeweils im Bett gemacht.

Ich habe es als sehr angenehm empfunden, meinen Focus für diese bewusste Zeit weg von den Gedanken hin zum Körper zu bringen.

Und in der Tat, kann ich mit dem Bild des Atems als Anker etwas anfangen. Während ich mich ganz auf meinen Atem konzentriere, stoppt mein Gedankenkarussel und auch der Atem wird mit der Zeit ruhiger. So bin ich verankert mit mir selbst. Und da ich den Atem immer dabei habe, kann ich sozusagen überall ankern…

In der Ruhe liegt die Kraft

Ich habe mir angewöhnt, mich ein paar Momente auf meinen Atem zu konzentrieren, wenn ich beispielsweise merke, dass sich meine Gedanken im Kreis drehen. Das unterbricht meine Gedankenketten und ich kann mich für diesen Moment von meinen Gedanken distanzieren und neu sammeln. 

Und ja, wenn ich meinen Geist zur Ruhe gebracht habe, dann ist vieles möglich! Da spricht mir Meister Eckhart aus der Seele…

Saradevi, 28.02.2021

 

PS: Hast du schon einmal ausprobiert, dich mit deinem Atem zu verankern?

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