Seite wählen
Gestern sind wir morgens mit dem Twingo nach Hamburg gefahren. Die Autobahnen waren um 8 Uhr erfrischend leer. Kein Vergleich mit der Situation vor unserer Nordamerikareise! Unser Amigo steht abholbereit im Hafen von Hamburg. Hoffentlich unversehrt … Die Abfertigung im Hafenbüro läuft ganz reibungslos. Saradevi managed alles. Die einzige Frau zur Mittagszeit unter den vermummten Truckern. Nach gut einer halben Stunde steht sie mit Warnweste und in Begleitung an unserem Amigo. Inspektion des Fahrzeugs: aufmerksame Blicke schweifen um das gesamte Auto, die Überprüfung des Innenraums samt Schränken. Alles okay, bis auf die Fahrradplane, die schon in Kalifornien reichlich zerzaust war und ein defektes Packseil. Dann gehts weiter zum Zoll, der Personalausweis bleibt als Pfand im Hafenbüro. Die Zollformalitäten waren in ein paar Minuten erledigt. Ein paar hundert Meter zurück zum Hafeneingang, wo ich mit dem Twingo wartete und Saradevi noch ihren Pass wieder in Empfang nehmen musste. Mit zwei Niederländern aus Arnheim kamen wir ins Gespräch. Diese hatten ihr Wohnmobil ebenfalls nach monatelangem Aufenthalt in Nordamerika von Baltimore wieder nach Hamburg verschifft. Sie hatten die Fahrt damals von Halifax Richtung Alaska angetreten, sind dann die Westküste Richtung Kalifornien entlang und weiter nach Florida gefahren. Dann standen auch dort die Zeichen wegen der Coronapandemie auf Abbruch der Reise. Die beiden wollen wohl auch noch einmal rüber, wenn wieder bessere Zeiten einkehren. Uns legten sie für die Fortsetzung des Sama:trails wärmstens Alaska ans Herz. Ein dickes Lob an dieser Stelle gebürt der Firma Seabridge. Die Abwicklung der Überfahrten funktionierte prima und mit den jeweiligen Informationen zum richtigen Zeitpunkt waren alle Wege supergut zu gehen. Für uns war dieser Service sein Geld wert. Danke Seabridge-Team! Nach monatelanger Trockenheit ging es dann bei Regenwetter mit zwei Fahrzeugen zurück ins Ruhrgebiet. Mein ursprünglicher Plan, direkt nach Texel zu fahren und dort gemütlich auszupacken und den Amigo zu versorgen, ließen wir wegen der Coronasituation fallen. Wie wird es wohl mit diesem Blog weitergehen? Über die Zeit entstanden (lt. WordPress) 160 Beiträge, den Newsletter haben über dreißig Freunde abonniert, zählt man die Facebookfollower noch hinzu, dürfte unser Blog von etwa dreihundert Menschen gelesen worden sein. Die unmittelbaren Kommentare zu den einzelnen Blogbeiträgen hielten sich in Grenzen, oft kamen Reaktionen über andere Kommunikationskanäle. Ein Ärgernis waren für uns die zahllosen Spams, die zu vielen Beiträgen eintrafen. Gut, dass sie sich nicht sofort im ganz Blog breitmachen konnten. Dazu war es aber auch leider bei allen Beiträgen notwendig, dass wir sie von Hand freischalten mussten. Da sich die Spams mittlerweile geschickt tarnen, kann es bedauerlicherweise geschehen sein, dass wir auch Beiträge versehentlich löschten, die ehrlich gemeint waren. Das bedauern wir. Das Ziel dieses Blogs, euch bei Interesse über unsere Reise auf dem Laufenden zu halten, wurde wohl erreicht. Ein Zweck dieses Blogs war für mich außerdem, diese Nordamerikareise für mich persönlich zu dokumentieren und manche Eindrücke auch mit Fotos festzuhalten. Die dabei gesammelten Erfahrungen möchte ich nun nach Möglichkeit in die Ideen zur Weiterentwicklung dieses Blogs einbringen. Saradevi wird voller Elan und mit wachsendem Know-how unseren künftigen Internetauftritt gestalten und pflegen. Ich bin gespannt…
Translate »
%d Bloggern gefällt das: